Donnerstag, 20. Dezember 2012

Aus für die geplante Spielhalle


Nachdem das Bauvorhaben Möllner Landstraße Ecke Letternkamp der Lucky Seven GmbH in der letzten Woche stillgelegt wurde, ist es jetzt beschlossene Sache, dass diese Spiel­halle in Billstedt nicht mehr gebaut wird. In zweiter gerichtlicher Instanz wurde inzwischen vom OVG Hamburg in einem Eilverfahren entschieden, dass das Bezirksamt die gewerberechtliche Erlaubnis für das Vorhaben zu Recht nicht erteilt hatte. Damit ist das am 05. Dezember in Kraft getretene Ham­burgische Spiel­hallengesetz mit all seinen Re­strik­tionen anwendbar.



„Es gilt das Verbot der Mehr­fach­kon­zession und es gilt das Verbot von Wettbüros in dem gleichen Gebäude zusammen mit einer Spielhalle,“ so Kerstin Gröhn, stellvertretende Frak­tionsvorsitzende der SPD Bezirks­fraktion und selbst Abgeordnete aus Billstedt.  „Der Investor sollte nun um­schwenken und endlich stadtteilver­träglichen Wohnungsbau verfolgen. Die Billstedter haben klar gemacht, dass sie etwas anderes an dieser Stelle nicht akzeptieren werden“, erklärte Kerstin Gröhn weiter.

Die ordnungswidrige Bauausführung erweist sich damit als ironischer Wink des Schicksals. Sie hat dem Bauherrn vor einer weiteren Woche der Fehlin­vestitionen bewahrt. Schließlich wird er das Gebäude in der Form, wie er es errichten wollte, nicht mehr brauchen. Falko Droßmann, Fraktions­vorsit­zen­der der SPD-Bezirksfraktion in Hamburg Mitte sieht das als große Erleichterung für den Stadtteil: „Solche Spielhallen bringen dem Stadtteil keinen Nutzen. Billstedt braucht das nicht.“
Mike Neschki

Kommentare:

  1. Ein schöner Erfolg, der zeigt, dass es sich lohnt gemeinsam für unsere Interessen zu streiten, auch wenn fremdenfeindliche Polemik leider mal wieder auch in der Auseinandersetzung um die Spielhalle eine Rolle gespielt haben soll. Nun verbinde ich diesen Erfolg für unseren Stadtteil mit der Hoffnung, dass nicht nun wieder - wie bei der Verhinderung der Schlickdeponie - einige Hirnis sich diesen Erfolg an ihren "geistigen Tannenbaum" heften, um daraus parteipolitsch Kapital zu schlagen, aber ich ahne, dass diese Hoffnung wohl vergtebens sein wird.Ich höre schon das Scharren mit den Hufen!! Außerdem habe ich die Hoffnung, dass sich das Bündnis mit dem Schicksal der Bauarbeiter beschäftigt, die immer noch auf dem Baugelände wohnen??!! sollen. Hier gilt mein aufrichtiger Dank dem Engagement von Hildegard Jürgens, die sich um diese Menschen gekümmert hat. Ich hatte auch Abgeordnete anderer Parteien auf dieses Problem hingewiesen und sie gebeten, sich zu kümmern. Leider hat es nicht geklappt!! Leider!!

    Liebe Grüße und schöne Feiertage Uwe Böhm

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  2. Vor kurzem geschrieben: ”
    Schein bar weiß keiner so genauwie so diese Baustelle still gelegt wurde, oder doch ?? Denn jeder berichtet etwas anderes, vielleicht geht es ja mal genauer !!
    Denn wir würden dies mal erfahren, was da los ist, oder nicht !! Das da nun nicht mehr weiter gebaut wird, ist eine Sache, wie so ist eine andere !! Es hätte schlimmer kommen können, die einen sind froh, die anderen sind sauer, das es dort nicht weiter geht !! Die Frage ist doch, wie gehts da weiter, und mit was gehts da weiter ?? Nun müssen die mal aus den Startlöchern kommen, die das wissen !!
    Schließ lich intrisiert das, was da in Zukunft passieren soll !! Also wer kann hier weiter helfen ??

    Da kann Mann nur sagen: “Hier wurde schneller geholfen und endschieden,als wir alle gedacht haben !!” Wichtiger wird jetzt sein,wie es dort weiter gehen soll ??

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  3. Hallo Herr Neschki,

    wie Ihnen sicherlich inzwischen bekannt sein dürfte, ist die Baustelle keineswegs gestoppt worden. Die Spielhalle kommt. Vielen Dank an die Poltik! Sie können ja nochmals recherchieren und den aktuellen Stand berichten.
    MfG

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  4. Das kann ich mir nicht vorstellen, aber ich werde nachfragen.

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